Note to myself, check it out, via Management IQ: Introducing the first edition of Deloitte Review:
As a resource, Deloitte’s journal is pretty much what you’d expect: A few interesting and potentially useful bits of research, a reminder of basic tenets you likely already know, and enough management speak to make even the most hardened veterans of consulting engagements cringe. [...] As you’d expect, the usual-suspect hot topics are all there, including risk management, merger integration, marketing to Baby Boomers, and strategy.
Heute abend bin ich auf einer Veranstaltung von Baden-Württemberg Connected (bwcon) mit dem Thema Marketinginstrument “Community” – Wie können Marken den Nutzer beeinflussen?
[...] Die Entwicklung des digitalen Zeitalters zieht mit großen Schritten voran und der Bereich der sozialen Netzwerke und Communities gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Der Wandel des Nutzerverhaltens vom reaktionären „Consumer” hin zum aktiven, agierenden „Prosumer” ist deutlich sichtbar. Diesem Punkt werden sich immer mehr Unternehmen deutlich bewusst und entdecken damit auch die Möglichkeit der Nutzung.
Der Trend zum Online-Treffpunkt und die daraus resultierenden Folgen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Ja, das Thema ist wirklich Mainstream geworden – ich bin auf die Diskussionen gespannt und werde evtl. auch hier von der Veranstaltung berichten.
Ein interessantes Interview mit Bionade-Chef Peter Kowalsky bei Planet Interview:
Peter Kowalsky über den Bio-Hype, Plagiate, Werbung für eine bessere Welt, schlechtes Bier-Marketing, schmerzfreie Coca-Cola-Manager und warum Bionade seinen Erfolg vor allem Frauen zu verdanken hat
U.a. zu den Grenzen von Bio-Produkten, den Fehlern von Brauereien (nicht allein im Marketing – auch fehlende Geschäftsmodellinnovationen etc., Originalton: “Der Hauptgrund ist der, dass die Brauereien die letzten sind, die irgendetwas checken.”) und einiges mehr, bspw. zur Unternehmenskultur bei Bionade:
Gibt es eine gewisse Unternehmenskultur bei Bionade? Wird die bessere Welt auch intern gelebt?
Kowalsky: Klar, wir versuchen mit Anstand miteinander umzugehen und das Schöne ist: bei Bionade geht es bis jetzt nur um die Sache. Wir versuchen Dinge zu machen, die nicht dazu führen, dass wir genauso werden, wie andere große Konzerne. Ich versuche so ein bisschen, eine Art Seele zu erhalten, die viel damit zu tun hat, wie man selber ist und wie man mit Leuten umgeht. Das versuchen wir und das funktioniert auch. Die Leute arbeiten gerne bei uns und sind eigentlich auch alle sehr stolz, für so ein Produkt zu arbeiten. Da hat man dann schon was geschafft.
Heute bin ich hier: Deutscher Multimedia Kongress 2007 in Stuttgart: “DMMK Interaktive Strategien”
[...] der wichtigste Branchentreff der Digitalen Wirtschaft in Deutschland [...] der Teilkongress DMMK Interaktive Strategien in Stuttgart
Es geht um Themen rund um E-Commerce, E-Marketing und Webdesign, sprich die Gestaltung interaktiver Medien. Auf ihn hier und seine Keynote bin ich besonders gespannt: Tom Klinkowstein von MEDIA A aus New York (“Shut up and listen: Design thinking/Design listening”):
We have embraced networked culture: If you can imagine it and it has a technological base to it, it’s probably going to happen. As a digital designer and professor, my task is to facilitate the research, reflection, concept development and problem-solving tool sets necessary for students and clients to participate in this new epoch. (via: Hofstra.Edu)
Update: Oliver Gassner war auch da und hat sehr fleißig live mitgebloggt (Marken und Communities, Crossmediale Strategien für B2B, Suche, Bewegte Bilder & Interaktive Strategien, Keynote).
Im eLAB-Blog von Holtzbrinck gefunden: ein Review von Pip Coburns “The Change Function: Why Some Technologies Take Off and Others Crash and Burn“. Grundlegende These von Coburn ist es, dass generell die große Mehrzahl neuer Technologien (und Geschäftsinitiativen) scheitert – so weit nichts neues. Pragmatischer sind die konstruktiv gemeinten Fragen, die dabei helfen können, zum einen die bestehenden (technologieorientierten) Innovationsprozesse zu hinterfragen und diese den veränderten Umständen bzw. den neuen Geschäftsgelegenheiten anzupassen, und zum anderen verdeutlichen, dass nicht allein die (objektive) Leistungsfähigkeit der Technologie entscheidet, sondern dass Kunden “bereit” sein müssen. Dieses Modell (empfundener Mangel vs. befürchteter Aufwand) könnte dann evtl. auch ein weiteres Erklärungsmodell für die Akzeptanz von Social Software in Unternehmen sein …
* Was hat sich an den Erfolgfaktoren für eine erfolgreiche Technologie heute im Vergleich zu Ende der 90er Jahre verändert?
* Was muss genau passieren, damit Ihr bei dem Produkt den Stecker zieht und es einstellt?
* Was bedeutet „Wir müssen nur sauber umsetzen“ für Euch genau?
* Was für einen Service-Nutzen über das reine Produkt hinaus verkauft ihr?
* Welches sind die Top 5 Gründe, weswegen Nutzer mit dieser Krise das Produkt nicht kaufen werden?`
* Wann wird der Kunden in den Design-Prozess mit einbezogen und warum?
* Wie sieht die Gleichung der „Change Function“ für die ersten 5 % der „Early Adopter“ aus und wie verändert sich diese bei den folgenden 5-15 % von Anwendern?
* Was läuft in Eurem R&D und Entwicklungsteam schlecht? Wo gibt es Spannungen zum Produkt und Marketing?
* Was muss man tun, um die Krise zu erhöhen bzw. den TPPA [TPPA (=Total Perceived Pain of Adoption), verweist auf eine zentrale Gleichung Coburns, MK] zu vermindern?
* Welcher größten Bock in der Produktentwicklung habt ihr in letzter Zeit geschossen?
Endlich ein bisschen Abkühlung und ein bisschen Realismus, es war ja auch nun wirklich zuviel. Thomas Gerteis im Interview in pressetext, sehr schön u.a. das hier:
pressetext: Für welche Unternehmen eignet sich Second Life grundsätzlich als Werbeplattform und welche Branchen sollten lieber die Finger davon lassen?
Gerteis: Der Knackpunkt ist, dass es momentan noch keine akkuraten Daten über SL gibt. Gäbe es genauere Daten, wäre eine Aussage dahingehend natürlich einfacher. Aber um ein Beispiel herauszugreifen: Für Finanzdienstleister ist es schon allein aufgrund der rechtlichen Aspekte schwierig, sich in der virtuellen Welt zu bewegen. Vor allem aber weiß eine Bank in SL zum Beispiel nie, wen sie gerade avisiert, handelt es sich um einen deutschen User oder um einen amerikanischen – das wird für die Bank nicht ersichtlich. Daher reduziert sich eine Präsenz in SL derzeit auf eine Werbebotschaft in Form von “hier sind wir, wir sind im Web 2.0 dabei”. Aber ein konkretes Produkt – gerade in der Finanzdienstleistung – anzubieten ist tricky. Momentan zählt mehr das Branding. Das aber auf E-Commerce herunter zu brechen, davon sind wir noch weit entfernt. Jeder, der das derzeit versucht, lässt es ganz schnell wieder fallen, weil die Resultate extrem ernüchternd sind.
Eben, für die Förderung von Interaktion (mit Kunden, Partnern, …) gibt es bessere Ansätze als Second Life …