Wo ich gerade beim Sammeln von Manifesten und Thesen bin:

33. Die Aufmerksamkeit ist die Währung des Internets. Doch der, der viel davon bekommt, kann doch nicht mehr ausgeben als jeder andere. Der Reichtum entkoppelt vom Prassen. Ein Kapitalistenalbtraum.

Für die anderen 41 Thesen bitte hier klicken: “42 finale Thesen zum Internet”

For the record, die 11 Forderungen für ein lebenswertes Netz des CCC

  1. Netzzugang ist ein Grundrecht und Bedingung für die Teilnahme am kulturellen und politischen Leben
  2. Nutzen des Netzes kann sich nur entfalten, wenn die Netzneutralität garantiert ist
  3. IT-Großprojekte der öffentlichen Hand nach sinnvollen Kriterien vergeben
  4. Öffentliche Daten transparent handhaben
  5. Klare Absage an Softwarepatente
  6. Urheberrechtgesetzgebung modernisieren
  7. Zugangsprovider haften nicht für die Daten ihrer Kunden
  8. Private Daten besser schützen
  9. Recht auf Anonymität etablieren
  10. Profilbildung über Menschen verhindern
  11. Whistleblower-Schutz verbessern

schon wieder aus aktuellem Anlaß:

Lee Bryant zur Big Society Initiative in UK:

“We badly need new ideas and new approaches, especially since the gulf between rising demands on public services and available funding to meet them is growing ever wider. More than anything, we need approaches that go with the grain of human behaviour and motivation, and which understand that society is comprised of inter-related complex systems, rather than reductionist management control methods.”

Und viel mehr zur “Konstruktion” von Capable Communities, Co-design, Partizipation et al. – und wie man mit sozialen Netzwerken Veränderung fördern kann.

Gefunden via Experientia, wieder einmal fünf Minuten bevor ich den Headshift Feed selbst gesehen hätte, dieses Muster wiederholt sich, aber das haben Muster so an sich …

Gnu/Linux Blogs lesen lohnt sich mehrfach – wie sonst hätte ich von dieser Aktion von Customgarment erfahren? Bereits bei 3DSupply hat dieser Nachrichtenkanal ganz exzellent funktioniert. Ja, wer tolle Aktionen macht soll auch von vielen Links profitieren. Und ich hoffe darauf dass ich noch nicht zu spät bin, denn die Aktion ist auf 200 Shirts begrenzt. Also noch schnell mitmachen. Entschieden habe ich mich schließlich für dieses T-Shirt in blau, kein Wunder angesichts der Uhrzeit …

Der Sommer wird hoffentlich heiß und wer jetzt noch keine schönen T-Shirts hat wird es bereuen. Passt also dass 3Dsuppy eine ausgesprochen nette Aktion machen (remember das Zensursula-Shirt?):

Blogger erhalten ein Gratis-Shirt (< 20 Euro) wenn sie einen kurzen Beitrag über die Aktion schreiben.

Ja, ich lasse mich gerne bestechen, die Gehirnschnecke ist ja auch zu süß – und auf dunkelgrau kommt das grüne Schätzchen perfekt zur Geltung.

Dann ist das hier der richtige Kalender:

kalender2010_twitter

Diesen Jahreskalender (gut geeignet um seinen Twitterentzug in 2010 zu planen) gibt es bei der Druckerei – die Spielregeln der netten Aktion sind wie folgt: einen (ich sage mal aussagefähigen) Blog-Beitrag schreiben, um drei dieser Kalender zu bekommen. Alternativ kann man mit seinem Twitter-Account an einem Gewinnspiel teilnehmen, bei dem ebenfalls solche Kalender verlost werden. Hierfür druckerei_de folgen und einen vorgefertigten Tweet texten.

Ich für meinen Teil schließe den Twitterentzug im übrigen aus, vielmehr suche ich nach guten Ideen um den 7000. Tweet angemessen zu begehen ;)

Today’s the day of international protest against undue surveillance. It is a broad movement of campaigners and organizations calling on everybody to join action against excessive surveillance by governments and businesses. (via Cory and BoingBoing)

Surveillance mania is spreading. Governments and businesses register, monitor and control our behaviour ever more thoroughly. No matter what we do, who we phone and talk to, where we go, whom we are friends with, what our interests are, which groups we participate in – “big brother” government and “little brothers” in business know it more and more thoroughly. The resulting lack of privacy and confidentiality is putting at risk the freedom of confession, the freedom of speech as well as the work of doctors, helplines, lawyers and journalists.The manifold agenda of security sector reform encompasses the convergence of police, intelligence agencies and the military, threatening to melt down the division and balance of powers. Using methods of mass surveillance, the borderless cooperation of the military, intelligence services and police authorities is leading towards the construction of “Fortresses” in Europe and on other continents, directed against refugees and different-looking people but also affecting, for example, political activists, the poor and under-priviledged, and sports fans.

People who constantly feel watched and under surveillance cannot freely and courageously stand up for their rights and for a just society. Mass surveillance is thereby threatening the fabric of a democratic and open society. Mass surveillance is also endangering the work and commitment of civil society organizations.

There’s a big event in Berlin too, the AK Vorratsdatenspeicherung has promoted this with a little clip in Berlin’s subways (via Netzpolitik).