Eine Reportage aus der Reihe “Welt am Draht” in SWR2 Wissen: “Wem gehört das Internet?“, hier das mp3, mit O-Tönen aus der Welt der (See-)Kabel und Internet-Exchanges (IX).
Es wird eng im Internet. Video-Downloads, Internet-Fernsehen, Musik-Tauschbörsen – Dienste dieser Art werden immer populärer. Kein Wunder: Immer mehr Privathaushalte besitzen inzwischen einen breitbandigen Internet-Anschluss. Und viele neue Daten drängen ins Netz. Schon bald soll jeder Gegenstand auf der Welt eine eindeutige Internet-Adresse besitzen und mit anderen Adressen kommunizieren. Jetzt warnen Experten aber vor dem drohenden Netz-Infarkt schon im Jahr 2010. Es dauere nicht mehr lange und das Internet werde so überlastet sein, dass es schließlich zum Kollaps kommen wird – so die Prognose. Was kann man dagegen tun?
Die Komplexität der Infrastruktur bzw. der ganz realen Partnersituation hat dabei nicht nur Nachteile, sondern ist Spiegelbild bzw. Grundlage des Internet als “lebensfähigem adaptiven System”:
[...] Die Komplexität kann ein Schutz sein, weil so viele Spieler dabei sind, und sie eint das gemeinsame Interesse, diese Kommunikation auf der Basis der Internettechnik voranzubringen, dass ich dort eigentlich optimistisch bin, dass sich in dieser Allianz immer genügend Kräfte finden, dafür zu sorgen, dass diese Infrastruktur wächst und gedeiht. [...] dass da keiner es sich leisten kann, dass da irgendwie was ungeklärt, rudimentär zurückwächst. Also das wird weiter wachsen und sich stabilisieren.
I am not particularly into pointing out single podcasts, but this one sounds interesting: FT.com’s digital business podcast of today, has a nice mix:
The $10 IT budget: Nicholas Carr says that whatever your business is spending on IT, it could be a lot lot less. Plus: listen to a discussion of the Second Life virtual world, now attracting big businesses; the thoughts of Eric Allman, author of sendmail, on the future of e-mail; and the dangers of offensive material in the workplace.
Eine Studie von A.T.Kearney zur IT in Organisationen wird im Manager Magazin aufgegriffen … der Tenor ist dass IT-Abteilungen nur ihr Tagesgeschäft im Blick haben, nicht in die Unternehmensstrategie integriert sind und vor allem keine eigenen innovativen Ideen (oder Geschäftsmodelle auf Basis der IT) entwickeln. Sogar die befragten IT-Leiter sagen, dass die besten Ideen für die Nutzung neuer Informationstechnologien in der Regeln von außerhalb der IT-Abteilung kommen
bei A.T.Kearney gibt es ein White Paper zur Studie:
Die meisten IT-Abteilungen sind nicht mehr in der Lage, innovative Technologieanwendungen effektiv zu entwickeln, weil sie verstärkt mit den täglichen operativen Aufgaben beschäftigt sind. Die heutigen IT-Organisationen werden die Anforderungen von morgen jedoch nicht mehr erfüllen können, wenn sie sich nicht aktiv in die Planung für die Zukunft involvieren und sich dabei auf die folgenden Maßnahmen konzentrieren:
Wertmaximierung der IT Assets
Reduzierung der IT-Komplexität
Fokussierung der Innovationsanstrengungen auf den Kunden
Schaffung einer verstärkt strategisch ausgerichteten IT-Organisation
mehr auch beim manager-magazin.de, das mit diesem Absatz schließt:
[...] IT-Manager und Unternehmensleitung sollten gemeinsam daran arbeiten, den Erfolg des IT-Managements an seinem Beitrag zur Umsetzung der Unternehmensstrategie zu messen. Hier muss ein Umdenkprozess bei IT- und Topmanagement stattfinden, der Innovationen in den IT-Abteilungen ermöglicht [...]
Die Notwendigkeit und die Bereitschaft dazu werden in amerikanischen und europäischen Unternehmen allerdings sehr unterschiedlich gesehen. Insgesamt erwarten europäische Entscheidungsträger weniger von der IT-Abteilung als ihre amerikanischen Kollegen. Nur 20 Prozent der europäischen Vorstände glauben, dass IT-Innovationen einen entscheidenden Beitrag zu ihrem Geschäftserfolg leisten können. In USA sind dies immerhin 32 Prozent.
… dies scheint mir ein Problem [europäischer CEOs] zu sein … vielleicht sollte sich der Blick mehr auf IT-gestützte Geschäftsmodellinnovationen richten, denn auf nackte IT-Innovationen …






