Via Netzpolitik, passend zum Dauerthema Geschäftsmodellinnovation in der Medienwirtschaft:

Heute wurde die Dokumentation “Rock the Biz” im Netz veröffentlicht. “Rock the Biz” dokumentiert die Veränderungen in der Musikwirtschaft und hat dazu viele Musiker und andere Experten interviewt. Der Film ist bisher in Form von 11 thematischen Kapiteln wie Copyright oder Selbstvermarktung online erschienen. Mal schauen, wann der komplette Film zum Download erscheint. Lizenziert ist alles unter der CC-BY-NC-ND-Lizenz.

Gefunden via netzpolitik.org

Stimmig zum taz Artikel Modell Kulturflatrate – Danny O’Brian von der EFF: “Musiker und Musikliebhaber müssen miteinander eine Lösung finden”

SpOn zu “Mäzenatentum” und innovativem Funding von Musikproduktionen (“Musik-Fans, bezahlt mich!”), allerdings:

Doch je mehr Musiker diese Quelle anzapfen, desto weniger Geld dürften sie einnehmen.

Auch Kevin Kelly hat dazu eine Meinung: The Reality of Depending on True Fans

I have been researching new business models for artists working in the low end of the long tail. How can one make a living in a micro-niche? Is it even possible, particularly in this realm of no-cost copies?

Gerd Leonhard wurde von der Zeit interviewt

Malte schreibt in der Netzeitung über das Urheberrrecht.

Und Spreeblick testet dieses neue Dingsda namens TV.

Bei der Bundeszentrale für politische Bildung bestellt und mittlerweile erhalten: Das Buch Urheberrecht im Alltag, enthalten sind Texte, die bereits via iRights.info zugänglich sind. Dennoch ist das Werk interessant, der Untertitel Kopieren, bearbeiten, selber machen ist eben auch ein Indiz dafür, dass es hier auch um Internetrecht des Web 2.0 geht, in dem Nutzer selbst Inhalte ins Web stellen. Passt auch zum neuen Skriptum von Prof. Hoeren: Internetrecht.

Apropos Prof. Hoeren, mittlerweile über 100 Kommentare auf seinen Beitrag im Beck-Law-Blog: Prof. Hoerens Antwort auf den offenen Brief der Musikwirtschaft (“Worüber ich mich ärgere: Der offene Brief der Musikindustrie“). Nun ja, neben Felix’ sehr launiger Einschätzung (Video hier bei watch berlin) ist auch Pavels Internets Replik passend (pdf bei fefe, sehr schöne Argumentation und ähnliche Gestaltungsmittel wie der unsägliche Auslöser):

Ansonsten spare ich mir diesmal weitere Worte zur Musikindustrie, zu Geschäftsmodellen – ach zur Medienwirtschaft allgemein. Es gibt ja so viel, nicht zuletzt und ganz neu Thomas Leifs Reportage “Quoten, Klicks und Kohle” im SWR. Sehenswert für alle die sich für all das (Medienwirtschaft, Geschäftsmodelle etc.) interessieren, kann hier als mp4 heruntergeladen werden:

In dem ARD-Feature [...] wird der Kampf um Marktanteile, Profitchancen und Geschäftsinteressen an vielen Beispielen illustriert und mit den wichtigsten Medien-Managern Deutschlands diskutiert.

Natürlich aus Sicht der öffentlich-rechtlichen Sender, andererseits ist mir der Autor auch früher schon als kritischer Geist positiv aufgefallen. Dass das Buch damals ausgerechnet bei Bertelsmann erschienen ist, nun ja, das ist eine andere Sache …

… habe ich auch bei der re:publica immer wieder diskutiert (ja, Jörn, Stefan, …). Hier ist ein Podcast des Deutschlandfunks zum Thema (mp3).

Im re:publica-Panel “Was bedeutet das Internet für Musiker, Labels und die Hörer?” (Video bei Hobnox) – einer Podiumsdiskussion mit Lars Lewerenz, Sascha Kösch, Johnny Häusler, Tim Renner und Timor Kodal stand das nicht so im Vordergrund, wohl aber verschiedene Möglichkeiten und Facetten, innovative Geschäftsmodelle usw. der Musikwirtschaft (die eben nicht mit den Herstellern von Tonträgern gleichzusetzen ist …) …

Musik ist wie Wasser verfügbar. Was bedeutet das für Musiker, Labels und die Hörer? Wie gehen Musiker und Labels mit den neuen Möglichkeiten um, eine direkte Kommunikation zu ihren Hörern über soziale Medien zu führen. Wie werden die Fans in den Produktions- und Distributionsprozess eingebunden. Kurz: Welche Erfahrungen wurden mit Musik 2.0 schon gesammelt?

OK, ich bin dabei – wie ich finde eine weise Entscheidung nachdem ich das BarCamp Offenburg leider komplett versäumen werde. Das Thema Netzmusik und Netzlabel ist ja zudem – anders als mein tägliches Brot – bereits seit längerem eine spannende Arena für Geschäftsmodellinnovationen (ja, ein immerwiederkehrendes Thema). Und da ich am Samstag ohnehin bereits in einem kleinen Dorf am Rhein bin, ist der Weg nach Essen nur noch eine S-Bahn-Fahrt.

BarCamp Ruhr

… nicht aber die Musikwirtschaft als ganzes, siehe diesen Beitrag von Polylux, u.a. mit deutlichen Worten zu den fragwürdigen Innovationen der letzten Zeit (“Neue Ideen in der (Musik-)Tonträgerindustrie“):


Polylog musikindustrie @ www.polylog.tv/videothek