{"id":7,"date":"2004-06-25T18:25:56","date_gmt":"2004-06-25T16:25:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.martin-koser.de\/wp_1\/?p=7"},"modified":"2005-05-05T20:37:23","modified_gmt":"2005-05-05T18:37:23","slug":"internettelefonie-gefahrdet-umts","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.martin-koser.de\/BMID\/2004\/06\/internettelefonie-gefahrdet-umts\/","title":{"rendered":"Internettelefonie gef&auml;hrdet UMTS-Gesch&auml;ft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/wirtschaft\/unternehmen\/292864.html\">Internettelefonie gef&auml;hrdet UMTS-Gesch&auml;ft<\/a> <\/p>\n<p>Mobilfunkbetreibern k&ouml;nnten durch neue Software erhebliche Umsatzeinbu&szlig;en drohen. Auch klassische Telefonanlagen k&ouml;nnten bald der Vergangenheit angeh&ouml;ren. <\/p>\n<p>Telefonieren &uuml;ber das Internet, das so genannte Voice over IP (VoIP), k&ouml;nnte der Sprachtelefonie im neuen UMTS-Handynetz erhebliche Konkurrenz machen. Das geht aus einer Studie hervor, die die Unternehmensberatung Mummert am Feitag in Hamburg vorstellte. Demnach w&uuml;rden den UMTS-Mobilfunkbetreibern fast 60 Prozent Umsatzeinbu&szlig;en durch eine neue Software drohen, mit der Internet-Technologie auf den Mobilfunk installiert werden k&ouml;nnte.<\/p>\n<p>Drittanbieter arbeiten der Studie zufolge an einer Software, mit der sich Sprache als Datenpaket versenden lasse. Diese Software basiere auf der UMTS-Technologie f&uuml;r Mobilfunk. Bislang w&uuml;rden Sprachverbindungen im Mobilfunk &uuml;ber teure Sprechverbindungen abgerechnet, sagte Mummert-Sprecher J&ouml;rg Forthmann der Netzeitung. <\/p>\n<p>G&uuml;nstigere Internettelefonie<\/p>\n<p>Mittels der Software, die sich auf internetf&auml;hige Handys und Notebooks installieren lasse, habe der Kunde k&uuml;nftig nicht nur zu teuren Sprachkan&auml;len Zugang, sondern k&ouml;nne sein Gesp&auml;ch als Datenpaket versenden. Der Vorteil f&uuml;r die Kunden bestehe darin, dass die Umwandlung von Sprache als Datenpaket deutlich g&uuml;nstiger sei als ein Telefonat auf dem Sprachkanal des Handys. Dazu werde beispielsweise eine UMTS-Datenkarte im Handy oder Notebook ben&ouml;tigt. <\/p>\n<p>UMTS-Anbieter berechneten f&uuml;r die Sprach&uuml;bertragung &uuml;ber das neue Netz etwa 29 Cent pro Minute. Werde Sprache dagegen als Datenpaket gesendet, betr&auml;gen die Minutenpreise hingegen nur etwa zw&ouml;lf Cent, errechneten die Experten von Mummert. Nach Angaben von Mummert suchten die Netzwerkbetreiber nach M&ouml;glichkeiten, VoIP &uuml;ber UMTS zu verhindern. Dar&uuml;ber, wann die Software f&uuml;r das paketvermittelte mobile Telefonieren marktf&auml;hig sei, oder welche Firmen die Software f&uuml;r die g&uuml;nstigen Tarife entwickeln, machte die Unternehmensberatung keine Angaben. <\/p>\n<p>Festnetztelefone bald Vergangenheit <\/p>\n<p>Klassische Festnetztelefone w&uuml;rden zunehmend durch VoIP-Telefone ersetzt, hie&szlig; es weiter. Technisch sei es nicht mehr n&ouml;tig, Telefon- und Datennetz zu trennen. Durch Verwendung derselben Hardware k&ouml;nnten beliebig viele VoIP-Anschl&uuml;sse an ein Netzwerk angeschlossen werden. Zus&auml;tzliche Kosten f&uuml;r Wartungsarbeiten einer Telefonanlage entfielen, da die Netztechnik vom IT-Dienstleister mitbetreut werden k&ouml;nne, hie&szlig; es in der Studie weiter. <\/p>\n<p>Dar&uuml;ber hinaus betrage der Anschaffungspreis einer VoIP-basierten Telekommunikationsanlage nur die H&auml;lfte einer klassischen Telefonanlage. Einsparungen von bis zu 30 Prozent seien mit VoIP auch f&uuml;r kleine Unternehmen m&ouml;glich, lautet die Einsch&auml;tzung von Mummert. <\/p>\n<p>VoIP-Marktvolumen verdreifacht<\/p>\n<p>Auf Komplettangebote setze etwa T-Com, die Festnetztochter der Deutschen Telekom |DTE  14,35 0,91%| . Bis 2012 solle die gesamte Sprachtelefonie in Deutschland &uuml;ber Datenleitungen abgewickelt werden, hatte das Unternehmen j&uuml;ngst angek&uuml;ndigt. Nach Einsch&auml;tzung von Mummert werde VoIP mittelfristig bei den meisten Unternehmen den ISDN-Prim&auml;ranschluss ersetzen.<\/p>\n<p>Weltweit hat sich der Markt f&uuml;r Datentelefonie der Studie zufolge in den vergangenen vier Jahren von drei auf neun Milliarden US-Dollar verdreifacht. Allerdings nutzen demnach bisher nur 13 Prozent der deutschen Unternehmen VoIP.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Internettelefonie gef&auml;hrdet UMTS-Gesch&auml;ft Mobilfunkbetreibern k&ouml;nnten durch neue Software erhebliche Umsatzeinbu&szlig;en drohen. Auch klassische Telefonanlagen k&ouml;nnten bald der Vergangenheit angeh&ouml;ren. Telefonieren &uuml;ber das Internet, das so genannte Voice over IP (VoIP), k&ouml;nnte der Sprachtelefonie im neuen UMTS-Handynetz erhebliche Konkurrenz machen. Das geht aus einer Studie hervor, die die Unternehmensberatung Mummert am Feitag in Hamburg vorstellte. 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