{"id":2313,"date":"2010-04-21T22:09:15","date_gmt":"2010-04-21T21:09:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.martin-koser.de\/BMID\/?p=2313"},"modified":"2010-04-21T22:14:04","modified_gmt":"2010-04-21T21:14:04","slug":"drei-tage-republica-was-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.martin-koser.de\/BMID\/2010\/04\/drei-tage-republica-was-bleibt\/","title":{"rendered":"Drei Tage re:publica &#8211; was bleibt"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"null\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" style=\"margin-right: 10px;\" src=\"http:\/\/www.frogpond.de\/wp-content\/uploads\/120x160_white_jpg.jpg\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"160\" \/><\/a><\/p>\n<p>Drei Tage unterwegs (ja, hingeflogen, aber zur&uuml;ckgefahren) und was bleibt von allem? Viele gesammelte Fundst&uuml;cke, ein paar &Uuml;berlegungen und Ideen und das Wissen dass ich auch 2011 wieder zur <a href=\"http:\/\/www.re-publica.de\/\">re:publica<\/a> kommen werde.<\/p>\n<p>Warum fragt nicht nur das &#8211; wohlweislich nicht verlinkte &#8211; Feuilleton? Weil es auch dieses Mal eine sch&ouml;ne Veranstaltung mit interessanten Themen und Diskussionen war. Wie immer <strong>ist die re:publica das was man draus macht<\/strong> &#8211; und es gab genug interessante Sessions, Workshops und Panels, dazu wie immer die Gelegenheit alte Freunde und nette neue Leute zu treffen. Menschen, die man sonst nicht alle Tage trifft.<\/p>\n<p>Ein paar meiner gesammelten Fundst&uuml;cke, nachtr&auml;glich und sp&auml;t zusammengestellt (habe ich schon erw&auml;hnt dass das WLan etwas wackelig war und deshalb das allthergebrachte Liveblogging zu kurz kam? Nein? Na, dann ist&#8217;s ja auch egal. Nach drei Tagen verblassen so manche Kritikpunkte, die man am Freitag abend hatte &#8230;). Zu den Fundst&uuml;cken und Notizen:<\/p>\n<p>Mit der letzten Session soll angefangen werden, die erste Session macht den Schlu&szlig;:<\/p>\n<ul>\n<li>Ich mag <a href=\"http:\/\/wirres.net\/\">Felix Schwenzel<\/a> und finde &uuml;berhaupt nicht dass er zottelig ist. Seine Session im Quatsch Comedy Club hatte genau die Mischung aus Witz und Nachdenklichkeit die es brauchte. Und seine Schlu&szlig;folgerung &#8220;Das Internet ist Schei&szlig;e, weil die Welt schei&szlig;e ist&#8221; ist nat&uuml;rlich wahr. Nat&uuml;rlich weil die Welt und das Internet nicht mehr auseinanderzuhalten sind. In seinen Beispielen nervigen Internetverhaltens (ja, Korrektur von Rechtschreibfehlern ist genauso uncool wie welche zu begehen) dockte er auch an Sascha Lobos &#8220;How to survive a shitstorm&#8221; vom ersten Tag an. <a href=\"http:\/\/wirres.net\/article\/articleview\/5547\/1\/6\/\">Links und vieles mehr (Bootleg!) bei Felix<\/a> selbst und nat&uuml;rlich vergessen wir nicht die <a href=\"http:\/\/bov.antville.org\/stories\/1989046\/\">Vorgruppe bov<\/a>.<\/li>\n<li>Serendipidit&auml;t ist ein Euphemismus f&uuml;r zielloses Herumwandern zwischen &uuml;bervollen Kalkscheune-Workshopr&auml;umen und Friedrichsstadtpalast samt Quatsch Comedy Club &#8211; aber im Vortrag \u201cMedien hacken\u201d, in den ich eher aus Zufall gestolpert bin, hatte ich dann doch sehr viel Spa&szlig; mit der Kommunikations- und Medienguerilla.<\/li>\n<li>Bei Jeff Jarvis war ich nicht, es soll aber toll gewesen sein. War auch nicht in der <a href=\"http:\/\/www.pop64.de\/blog\/2010\/04\/17\/slides-der-katzencontentsession-und-mein-fazit-zur-republica-2010\/\">Katzencontentsession<\/a>, tja.<\/li>\n<li><span style=\"color: #008000;\"><span style=\"color: #000000;\"><a href=\"http:\/\/re-publica.de\/10\/2010\/04\/15\/peter-kruse-ist-die-nutzung-des-internets-eine-glaubensfrage\/\">Peter Kruse erkl&auml;rt mir wer ich bin<\/a> &#8211; ein Digital Resident und nicht so sehr ein Silver Surfer. Sage ich schon lange, das Alter spielt keine Rolle, es ist mehr eine Sache der Wertehaltungen und -vorstellungen. Sch&ouml;n dass wir das nun auch belegt haben. Geschenkt daf&uuml;r dass seine Ausf&uuml;hrungen zum limbischen System mich nicht &uuml;berzeugt haben &#8211; f&uuml;r mich bleibt das Gro&szlig;hirn der eigentliche Ort des Geschehens. Und genau das brauchen wir um<\/span> &#8220;<\/span>What\u2019s Next \u2013 Wie die Netzwerke Gesellschaft und Wirtschaft revolutionieren&#8221; einordnen zu k&ouml;nnen:<\/li>\n<\/ul>\n<p><object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"480\" height=\"299\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"src\" value=\"http:\/\/blip.tv\/play\/jDyB1f8LAg\" \/><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\" \/><embed type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"480\" height=\"299\" src=\"http:\/\/blip.tv\/play\/jDyB1f8LAg\" allowfullscreen=\"true\"><\/embed><\/object><\/p>\n<ul>\n<li>Die Gespr&auml;che, die sich rund um die <a href=\"http:\/\/www-01.ibm.com\/software\/de\/jamcamp\/\">Lotus JamCamp<\/a> Veranstaltungen ergeben haben waren auf einem sehr hohen Niveau. Hier hat sich das Setting bew&auml;hrt eine kleinere Runde von Leuten zusammenzuziehen, die dann intensiv diskutieren k&ouml;nnen. Klar, Gespr&auml;che rund um Enterprise 2.0 und Smarter Work erscheinen auf den ersten Blick wie Exoten &#8211; aber bei genauerem Hinschauen werden die verbindenden Elemente und Motivationen deutlich (Ansto&szlig;en und nachhaltiges Verankern von Ver&auml;nderungen in komplexen sozialen Systemen, wie der Werkzeugkasten des Internets daf&uuml;r genutzt werden kann und wie wir damit zurechtkommen dass nicht jeder das toll findet). Ist halt auch <a href=\"http:\/\/www.frogpond.de\/2010\/04\/upcoming-republica\/\">mein eigentliches Business<\/a>.<\/li>\n<li>Peter Glasers Er&ouml;ffungsrede &#8220;<a href=\"http:\/\/blog.stuttgarter-zeitung.de\/netzkolumne\/2010\/04\/14\/die-digitale-faszination-vom-leben-auf-dem-achten-kontinent\/\">Die digitale Faszination &#8211; Vom Leben auf dem achten Kontinent<\/a>&#8221; hat mich inspiriert und emotional gew&auml;rmt. Das Feuer der Bildschirme vor denen sich Menschen versammeln, die Idee der offenen Vernetzung &#8211; all das ist auch Teil meiner Geschichte. Netzaktiv bin ich, aber das scheint nicht schlimm zu sein. Denn, <a href=\"http:\/\/www.neunetz.com\/2010\/04\/19\/republica-und-journalisten\/\">wie Marcel schreibt<\/a>: &#8220;Die Gesellschaft geht online. Unweigerlich. Egal, ob mit oder ohne denen, die verzweifelt dagegen anschreiben.&#8221; Da mache ich doch lieber mit (und ja, gut geschriebene Kommentare zur Berichterstattung in den Qualit&auml;tsmedien <a href=\"http:\/\/www.indiskretionehrensache.de\/2010\/04\/re-publica-10-der-neidfaktor\/\">k&ouml;nnte ich verlinken<\/a>, mit jenen zu diskutieren macht in der Regel aber <a href=\"http:\/\/blogs.sueddeutsche.de\/schaltzentrale\/2010\/04\/19\/zahlen-und-qualen\/\">keinen Spa&szlig;<\/a>, denn sie allein verstehen ihre Witze und bestimmen die Weite ihres Horizonts, der, um mit Einstein zu sprechen [&#8230;] aber lassen wir das &#8230;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zuletzt: Sehr zu empfehlen sind die <a href=\"http:\/\/www.dctp.tv\/#\/republica-2010\/\">dctp.tv Interviews<\/a> zur re:publica \u00a0&#8211; wie auch die rp10 Linksammlungen bei <a href=\"http:\/\/offensichtlich.wordpress.com\/2010\/04\/19\/republica-10-das-was-bleibt\/\">Frau Elise<\/a> und <a href=\"http:\/\/blog.annegrabs.de\/2010\/04\/19\/republica2010\/\">Anne Grabs<\/a>. Und im re:publica Blog selbst <a href=\"http:\/\/re-publica.de\/10\/2010\/04\/18\/der-blog-spiegel-zur-republica-2010\/\">wird auch gesammelt<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Tage unterwegs (ja, hingeflogen, aber zur&uuml;ckgefahren) und was bleibt von allem? Viele gesammelte Fundst&uuml;cke, ein paar &Uuml;berlegungen und Ideen und das Wissen dass ich auch 2011 wieder zur re:publica kommen werde. Warum fragt nicht nur das &#8211; wohlweislich nicht verlinkte &#8211; Feuilleton? 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