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	<title>Comments on: Umbr&#252;che in der Medienindustrie</title>
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	<description>we&#039;re on a road to nowhere // on a quest to analyze and explore the design of business model innovations, i.e. &#039;hideous and hidden things&#039; like organizational structures and capabilities, corporate strategies and all things related // on a yellow brick road with a girl, a lion and a straw-man wasting our time // ...</description>
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		<title>By: Martin Koser</title>
		<link>http://www.martin-koser.de/BMID/2007/10/umbrueche-in-der-medienindustrie/comment-page-1/#comment-95225</link>
		<dc:creator>Martin Koser</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 11:07:44 +0000</pubDate>
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		<description>Matthias, das ist ein interessanter Gedanke - sowohl in Bezug auf die Spielregeln als auch in Bezug auf die notwendigen Kompetenzen. 

Ich bin zwar kein Freund des ungenauen Begriffs &quot;Medienkompetenz&quot;, aber manchmal habe ich schon das Gef&#252;hl, dass wir in D (und nicht nur Verleger oder Agenten) hier Nachholbedarf haben ... dazu geh&#246;rt dann u.a. auch Blogmarketing bzw. Blogmonitoring - sprich grundlegende Sachen, die auch ohne ausuferndes zeitliches Engagement m&#246;glich sind.

Aggregatoren w&#228;ren vermutlich gut beraten wenn sie zus&#228;tzlich Social Networking Funktionalit&#228;ten anbieten w&#252;rden - und sei es nur um die Vernetzung der Akteure im Long Tail-Markt zu f&#246;rdern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Matthias, das ist ein interessanter Gedanke &#8211; sowohl in Bezug auf die Spielregeln als auch in Bezug auf die notwendigen Kompetenzen. </p>
<p>Ich bin zwar kein Freund des ungenauen Begriffs &#8220;Medienkompetenz&#8221;, aber manchmal habe ich schon das Gef&uuml;hl, dass wir in D (und nicht nur Verleger oder Agenten) hier Nachholbedarf haben &#8230; dazu geh&ouml;rt dann u.a. auch Blogmarketing bzw. Blogmonitoring &#8211; sprich grundlegende Sachen, die auch ohne ausuferndes zeitliches Engagement m&ouml;glich sind.</p>
<p>Aggregatoren w&auml;ren vermutlich gut beraten wenn sie zus&auml;tzlich Social Networking Funktionalit&auml;ten anbieten w&uuml;rden &#8211; und sei es nur um die Vernetzung der Akteure im Long Tail-Markt zu f&ouml;rdern.</p>
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		<title>By: Matthias</title>
		<link>http://www.martin-koser.de/BMID/2007/10/umbrueche-in-der-medienindustrie/comment-page-1/#comment-95221</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 10:24:23 +0000</pubDate>
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		<description>Zu den Aggregatoren: Vermutlich wird es mehrere geben. Jeder Verlag sollte zun&#228;chst Traffic auf seine eigene Website ziehen k&#246;nnen (durch Vernetzung im Web 2.0). Dann sollte er auf Plattformen wie Amazon vertreten sein, aber vielleicht auch auf (neu zu schaffenden) thematischen Communities. Und schlie&#223;lich sollte er Werbung im Netz &quot;streuen&quot;, etwa auf MySpace oder Facebook.

Damit tritt aber neben die Beziehungen zum Gro&#223;handel, zum Buchhandel selbst und den Agenten bzw. Vertretern ein ganz neues &quot;Beziehungsgeflecht&quot; im Internet dazu (mit ganz anderen Spielregeln). Und das ist es, was ich mit dem Mangel an Wissen und personellen Ressourcen gemeint habe. Die kleinen Verlage tun sich da vermutlich schwerer als gro&#223;e, sich das zu erarbeiten und professionell zu nutzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Aggregatoren: Vermutlich wird es mehrere geben. Jeder Verlag sollte zun&auml;chst Traffic auf seine eigene Website ziehen k&ouml;nnen (durch Vernetzung im Web 2.0). Dann sollte er auf Plattformen wie Amazon vertreten sein, aber vielleicht auch auf (neu zu schaffenden) thematischen Communities. Und schlie&szlig;lich sollte er Werbung im Netz &#8220;streuen&#8221;, etwa auf MySpace oder Facebook.</p>
<p>Damit tritt aber neben die Beziehungen zum Gro&szlig;handel, zum Buchhandel selbst und den Agenten bzw. Vertretern ein ganz neues &#8220;Beziehungsgeflecht&#8221; im Internet dazu (mit ganz anderen Spielregeln). Und das ist es, was ich mit dem Mangel an Wissen und personellen Ressourcen gemeint habe. Die kleinen Verlage tun sich da vermutlich schwerer als gro&szlig;e, sich das zu erarbeiten und professionell zu nutzen.</p>
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		<title>By: Martin Koser</title>
		<link>http://www.martin-koser.de/BMID/2007/10/umbrueche-in-der-medienindustrie/comment-page-1/#comment-95211</link>
		<dc:creator>Martin Koser</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 08:57:25 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, sehe ich genauso. Es stellt sich die Frage wer oder was der Aggregator sein kann - Amazon k&#246;nnte das sicher leisten und den Long Tail f&#252;r breite Kreise erschlie&#223;en. Ich denke schon, dass Amazon hier einen Startvorteil h&#228;tte - insbesondere gegen ein wie auch immer verortetes Konkurrenzportal. 

Allerdings stellt sich dann noch die Frage nach Gewinnverteilung - d.h. wieviel vom Endpreis geht an den Verlag und den Autor bzw. wieviel an Amazon?

Eine als &quot;ungerecht&quot; empfundene Gewinnverteilung lockt unweigerlich Konkurrenten bzw. sogar (disruptive) Innovatoren an. 

Ich k&#246;nnte mir da bspw. gut vorstellen, dass im Zuge von &quot;printing-on-demand&quot; neue Akteure in den Markt kommen, die wie Lulu.com direkt Autoren und Leser verbinden und damit die Intermedi&#228;rsfunktion von Verlagen zum Teil ersetzen. Dies d&#252;rfte dann wiederum kleine Nischenverlage zuerst treffen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, sehe ich genauso. Es stellt sich die Frage wer oder was der Aggregator sein kann &#8211; Amazon k&ouml;nnte das sicher leisten und den Long Tail f&uuml;r breite Kreise erschlie&szlig;en. Ich denke schon, dass Amazon hier einen Startvorteil h&auml;tte &#8211; insbesondere gegen ein wie auch immer verortetes Konkurrenzportal. </p>
<p>Allerdings stellt sich dann noch die Frage nach Gewinnverteilung &#8211; d.h. wieviel vom Endpreis geht an den Verlag und den Autor bzw. wieviel an Amazon?</p>
<p>Eine als &#8220;ungerecht&#8221; empfundene Gewinnverteilung lockt unweigerlich Konkurrenten bzw. sogar (disruptive) Innovatoren an. </p>
<p>Ich k&ouml;nnte mir da bspw. gut vorstellen, dass im Zuge von &#8220;printing-on-demand&#8221; neue Akteure in den Markt kommen, die wie Lulu.com direkt Autoren und Leser verbinden und damit die Intermedi&auml;rsfunktion von Verlagen zum Teil ersetzen. Dies d&uuml;rfte dann wiederum kleine Nischenverlage zuerst treffen &#8230;</p>
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		<title>By: Ralf</title>
		<link>http://www.martin-koser.de/BMID/2007/10/umbrueche-in-der-medienindustrie/comment-page-1/#comment-95209</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 08:38:57 +0000</pubDate>
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		<description>Beim Thema &quot;Gesp&#252;r f&#252;r den Nischenmarkt&quot; haben kleine Verlage sicher die Nase vorn, allerdings steht hier oft der inhaltliche (literarische, thematische) Anspruch im Vordergrund. Die meisten Verlagsmenschen sind eben keine ausgemachten Marketingprofis, schon gar nicht, wenn&#039;s um cross-mediale Konzepte geht und um die M&#246;glichkeiten, die das Internet bietet, um in Nischen sehr erfolgreich zu sein. Und noch ein wichtiger Punkt: Der einzelne kleine Verlag wird allein im Long Tail nicht erfolgreich sein. Da bedarf es eines Katalysators, der die vielen kleinen zusammenbringt und die kritische Masse der Gesamtheit des Long Tails in den Markt bringt.

Im &#252;brigen gilt in der Belletristik das gleiche auch f&#252;r die gro&#223;en Verlage (in der Fachliteratur spielt der Name des Verlages f&#252;r den Leser eine viel gr&#246;&#223;ere Rolle): Kein Leser wird es sich antun, zig Verlagsseiten anzusurfen, die er im Zweifel nicht einmal kennt. Auch hier bedarf es eines Angebotes, das (der Buchhandel w&#228;re hierf&#252;r pr&#228;destiniert) eine Multiplikatorfunktion &#252;bernimmt. Amazon tut da &#252;brigens schon einiges - bisher zum gro&#223;en Teil in den USA und ohne die vielen guten Ans&#228;tze bisher intelligent zu verkn&#252;pfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Thema &#8220;Gesp&uuml;r f&uuml;r den Nischenmarkt&#8221; haben kleine Verlage sicher die Nase vorn, allerdings steht hier oft der inhaltliche (literarische, thematische) Anspruch im Vordergrund. Die meisten Verlagsmenschen sind eben keine ausgemachten Marketingprofis, schon gar nicht, wenn&#8217;s um cross-mediale Konzepte geht und um die M&ouml;glichkeiten, die das Internet bietet, um in Nischen sehr erfolgreich zu sein. Und noch ein wichtiger Punkt: Der einzelne kleine Verlag wird allein im Long Tail nicht erfolgreich sein. Da bedarf es eines Katalysators, der die vielen kleinen zusammenbringt und die kritische Masse der Gesamtheit des Long Tails in den Markt bringt.</p>
<p>Im &uuml;brigen gilt in der Belletristik das gleiche auch f&uuml;r die gro&szlig;en Verlage (in der Fachliteratur spielt der Name des Verlages f&uuml;r den Leser eine viel gr&ouml;&szlig;ere Rolle): Kein Leser wird es sich antun, zig Verlagsseiten anzusurfen, die er im Zweifel nicht einmal kennt. Auch hier bedarf es eines Angebotes, das (der Buchhandel w&auml;re hierf&uuml;r pr&auml;destiniert) eine Multiplikatorfunktion &uuml;bernimmt. Amazon tut da &uuml;brigens schon einiges &#8211; bisher zum gro&szlig;en Teil in den USA und ohne die vielen guten Ans&auml;tze bisher intelligent zu verkn&uuml;pfen.</p>
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