Klickbetrug macht Google zu schaffen

… und gefährdet das Geschäftsmodell, wenn Personen auf betrügerische Weise Klicks oder Seitenabrufen generieren.

Googles Finanzvorstand George Reyes nannte das Problem bei einer Investorenkonferenz im Dezember die “größte Gefahr für die Internetwirtschaft”.

Warum sind ungültige Klicks ein Problem:

Ganz einfach, 99 Prozent der Einnahmen von Google stammen aus der Werbung [...] Werbetreibende zahlen Geld wenn ein Surfer auf eine Google-Textanzeige klickt und dann auf die Seite des Anzeigenkunden gelenkt wird.

und

[...]jeder Klick kostet den Werbenden Geld. Im günstigsten Fall hat er ein Monatslimit gesetzt, nach dessen Erreichen die Anzeige nicht mehr gezeigt wird. Wer also einem Werbetreibenden Böses will, kann ihn entweder ärmer machen – oder anzeigenlos.

Das muss man aber nicht selbst machen … denn

Dienstleister indes haben schon erkannt, dass manchem Unternehmen daran gelegen ist, Rivalen zu schädigen. Zum Beispiel die indische Click2freemoney. Jeder kann sich hier anmelden, erhält E-Mails mit Werbelinks und bekommt einen kleinen Betrag, wenn er auf diese Anzeigen klickt. Der reicht nicht, um in Europa oder den USA Massen zu mobilisieren. In armen Ländern wie Indien jedoch sind die Winzbeträge ein guter Nebenverdienst, behauptet die “Times of India”.

Dieses Problem ist durch die Suchmaschinenbetreiber nicht leicht zu lösen, denn ein Dilemma besteht

das der amerikanische Internetberater Ben Edelman so beschreibt: “Die Suchmaschinen haben keinen Anreiz, mehr gegen den Klickbetrug zu tun, aber sie haben die Daten. Die Anzeigenkunden haben den Anreiz, aber nicht die Daten.”

gefunden bei ZDNet.de News

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